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Auszug - Gemeinsamer TOP mit dem Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales Vorstellung des Bauvorhabens "Errichtung Altenpflegeheim Amtstraße" durch den Bauherrn Volkssolidarität Spree-Neiße Sozialdienste gGmbH
 
 
 
59. Sitzung des Ausschusses für Bau und Planung
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Bau und Planung
Datum: Mo, 12.05.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:30 - 21:10 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Hochstraße 2, 03149 Forst (Lausitz)
Ort: Feuerwehrgerätehaus Mitte

Die Vorstellung des Projektes Altenpflegeheim erfolgte nach einführenden Worten von Frau Gropp durch den beauftragten Architekten, Herrn Ganter.

 

Es handelt sich um einen hochmodernen Bau in Form eines U, der mit einem geschützten Hof mit Brunnen ausgestattet ist. Geplant sind Einzelzimmer mit Nasszelle und gemeinsame Bereiche für Wohngruppen von 8 bis 12 Personen. Im Inneren des Hauses haben die Architekten darauf verzichtet, lange Flure anzulegen, sondern der Atmosphäre wegen die Gänge feiner aufgegliedert. Der dreigeschossige Bau wird einen Aufzug erhalten und über eine Küche verfügen. Insgesamt soll das Gebäude eine Fläche von 3.000 m² besitzen. Nach Angaben von Herrn Ganter stehen damit jedem Bewohner ca. 50  zur Verfügung.

 

Im Hinterhof könnte ein kleiner Park in Form eines kleinen Rosengartens entstehen.

 

Herr Bischoff dankte Herrn Ganter und Frau Gropp für die Ausführungen und bat die Ausschussmitglieder um ihre Meinung.

 

Frau Dressler fragte an, warum nicht in größerer Dimension geplant wurde, da Pflegeplätze in Forst (Lausitz) mehr denn je fehlen. Dazu führte Frau Gropp aus, dass eine Nachfrage- und Bedarfsanalyse durchgeführt wurde und aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr möglich ist. Es muss bedacht werden, dass von ihr ein Kredit über 26 Jahre aufgenommen wurde. Sie muss damit über 26 Jahre den Bedarf garantieren. Nicht zuletzt müssen Fach­kräfte gewonnen werden, was bereits jetzt ein großes Problem ist. Sie möchte das Heim wirtschaftlich laufen lassen.

 

Herr Wußman gab zu bedenken, dass die eine Seite des U sehr weit an die Bebauung des Blocks Cottbuser Straße heranreicht. Dazu führte Herr Ganter aus, dass ein Abstand von 20 25 m besteht und außerdem eine Begrünung erfolgt. Es ist auch wichtig, eine geschützte Atmosphäre und Sicherheit (z. B. Demenzkranke) zu schaffen.

 

Herr Seidel findet dieses Projekt sehr ansprechend und fragte nach der weiteren Nutzung des Pflegeheimes Am Haag. Dazu führte Frau Gropp aus, dass dies ein sehr schwieriges Unterfangen ist. Das Haus gehört der Volkssolidarität. Entweder muss diese Immobilie verkauft oder einer Nachnutzung zugeführt werden. Denkbar wäre, bestimmte Räumlich­keiten büromäßig zu nutzen. Trotzdem ist eine Sanierung unabdingbar. Dies ist jedoch nur nach und nach machbar.

 

Auch Herr Ließ findet das Projekt toll. Das Projekt, welches hier vorgestellt wurde, ist für den Besucher optisch ansprechbar und schön. Da es sich um eine sehr große Investition handelt, stellt sich für ihn die Frage, welche Kosten auf die zukünftigen Bewohner dieses Heims zukommen. Wird sich der Forster Bürger einen solchen Heimplatz leisten können?

 

Frau Gropp sprach von einem Spagat, der hier nötig ist. Es wird auf jeden Fall etwas geschaffen, was von den Forstern angenommen wird. Es muss natürlich bezahlbar sein. Fakt ist jedoch, dass die zukünftigen Bewohner nicht mehr zu den Preisen untergebracht werden können, wie sie derzeit in Forst (Lausitz) vorherrschen. Die in Forst (Lausitz) betriebenen weiteren Pflegeheime wurden mit Fördermitteln errichtet. Diese stehen ihr jedoch nicht zur Verfügung, d. h. dass die Baukosten, die entstehen, auf die Bewohner umgelegt werden müssen. Damit wird der Platz in diesem Heim sicherlich teurer als in den anderen Heimen. Trotzdem wird sie versuchen, auf dem „Teppich“ zu bleiben und den Platz bezahlbar zu machen.

 

Herr Bischoff bedankte sich abschließend nochmals bei Frau Gropp und Herrn Ganter für die gemachten Ausführungen.

 

 
 


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