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Auszug - Informationen zur Marketingstrategie Ostdeutscher Rosengarten Forst (Lausitz)
 
 
 
3. Sitzung des Werksausschuss des Eigenbetriebes Kultur, Tourismus, Marketing Rosenstadt Forst (Lausitz)
TOP: Ö 7
Gremium: Werksausschuss des Eigenbetriebes Kultur, Tourismus, Marketing Rosenstadt Forst (Lausitz)
Datum: Mo, 12.09.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:30 - 21:10 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Wehrinselstraße 43, 03149 Forst (Lausitz)
Ort: Gaststätte Rosenflair (Veranstaltungsraum)

Frau Gründel weist auf die Wichtigkeit des Marketings für den Eigenbetrieb hin, auch als Investition in die Zukunft, und übergibt das Wort an Herrn Runze zwecks Vorstellung der  Marketingstrategie.

 

Herr Dr. Jaehn nimmt ab 19:12 Uhr an der Ausschusssitzung teil.

 

Herr Runze stellt kurz Marketingkonzepte seiner Agentur vor, 2013 entwickelte er z. B. das Marketingkonzept für die Landesgartenschau in Prenzlau und die DRS in Forst (Lausitz).

 

Er erläutert folgende Schwerpunkte der Marketingstrategie anhand einer Power-Point-Präsentation:

 

- Rückblick auf die DRS 2013 (am Beispiel der Musterfamilie Schmidt)

- Realität heute (Kartenverkauf, Besucherzahl, Roga-Festtage)

- Marketing allgemein

- Zielformulierung

- Alleinstellung (das Besondere)

- Strategie

- Etat (u. a. für Außenwerbung in Berlin u. Dresden, Programmbeilage in der LR,

  Partnerpaket IGA Berlin 2017, Erschließung poln. Nachbarregion)

- Events (Roga-Festtage, Roga-Sonntage, DRS alle 5 Jahre)

 

Herr Runze appelliert an die Durchführung der DRS in Zeitabständen von 5 Jahren. Sie war schon in Forst (Tradition) und es gibt keine anderen Initiatoren in Deutschland. „Die Stadt hat es bereits probiert und wunderbar hinbekommen.“ Er entwickelte während seiner Arbeit ein „Verhältnis“ zum Rosengarten und findet ihn super. Der Rosengarten verdient mehr Besucher als zurzeit, es ist schade, dass die Besucherzahl bei 40.000 stagniert. Mutig war, die DRS hierher zu holen, sehr viele Investitionen wurden durchgeführt und enormes Engagement gezeigt, so dass sie erfolgreich war. Die Stadt sollte dies mutig weiterführen und auch investieren. Mit diesem guten Produkt hat sie hat eine Chance.

 

Herr Meissner verlässt die Sitzung um 19:40 Uhr.

 

Herr Dr. Jaehn: Die Rose müsste mit einer Frau in Verbindung gebracht werden, um nicht nur die ältere Generation anzusprechen, und die Vermarktung in ganz Deutschland erfolgen. Da weniger gelesen wird, sollte auch im Fernsehen für den Rosengarten geworben werden. Forst hat keine weiteren Attraktionen. Um Touristen anzulocken, muss zusätzliche Werbung erfolgen (vielleicht mit einem super Hotel).

 

Herr Runze: Der Rosengarten ist ein super Produkt und spricht eine ganz bestimmte Zielgruppe an (Gärtner, Gartenbesitzer). Wird dies nicht stärker kommuniziert, was eine Vielzahl der Bevölkerung in Brandenburg und Berlin schätzen würde, dann werden die Besucher nicht kommen und es hilft auch kein Hotel.

 

Frau Dreßler: Die Stadt hat keinen ausgeglichenen Haushalt. Der Rosengarten erhielt nach der Wende ein wunderschönes Aussehen und ein Highlight war die DRS, welche nun fortgesetzt werden soll mit dem Ziel einer höheren Besucherzahl. Bekannt ist aber auch, was die Kollegen im Eigenbetrieb und in der Verwaltung leistenssen. Ohne eine vernünftige Finanzgrundlage ist nur dies machbar. In den letzten Jahren gab es Höhepunkte (750-Jahr-Feier, Rosenschau), die aber finanziell anders unterstützt wurden, was jetzt nicht mehr gegeben ist.

 

Frau Dreßler fragt: Könnten die Eintrittspreise erhöht werden als Ausgleich für weniger Besucher?

 

Herr Zuber: Die vielen Investitionen zur DRS waren einmalig und haben den Park in einen Zustand versetzt, den er vorher nicht hatte. Die Besucherzahlen sind inzwischen wie vor der DRS. Das Produkt Rosengarten muss durch Marketingstraffung mehr Besucher anziehen. Es geht um die Zielgruppe des 100-km-Radius + Dresden und Berlin, die Weiterentwicklung des Bereichs Tagestouristen und die Erschliung des polnischen Marktes. Dafür wird eine Grundausstattung des Marketings gebraucht. 75.000 € sind nach Einschätzung von Herrn Runze eine solide Finanzierung. Ein Überleben in der Zukunft ist nur durch Steigerung der Besucherzahlen möglich.

 

Herr Gebauer sprach sich für diesen Etat aus, damit kann der Rosengarten vorankommen. Der Effekt ist zum Saisonende sichtbar. 

 

Herr Zuber: Der Vorschlag zur Durchführung einer DRS ist realisierbar. Mit den Fachverbänden als Partner und über den Zeitraum muss gesprochen werden, der Abstand von 5 Jahren ist aber gut. Dadurch werden sich stufenweise Resonanz und bei der Stadt Professionalität einstellen. Eine Sonderorganisationsform wie bei der DRS 2013 ist nicht notwendig (kann der Eigenbetrieb übernehmen), aber zusätzliche Ressourcen müssen bereitgestellt werden. Zudem waren die damaligen gewaltigen Einnahmen kostendeckend.  

 

Frau Dreßler: Könnte die Rosenschau im Rhythmus von 2 - 3 Jahren fortgeführt

werden? Für die Besucher müssen Highlights geschaffen werden, z. B. mit Fachthemen.

 

Herr Zuber formuliert:

 

Pkt. 1

Der Werksausschuss beauftragt die Werkleitung, im Rahmen des vorgestellten Marketingkonzeptes für den Ostdeutschen Rosengarten ab 2017 in Höhe von 75.000 € den Wirtschaftsplan einzustellen. Grundlage der Umsetzung ist der Rahmen der vorgestellten Marketingstrategie für 3 Jahre.

Abstimmungsergebnis:4/0/1

 

Pkt. 2

Der Werksausschuss beauftragt die Werkleitung, eine Machbarkeitsstudie durchzuführen zur möglichen kontinuierlichen Durchführung einer Deutschen Rosenschau im Ostdeutschen Rosengarten Forst. Dabei sind Experten einzubeziehen.

Abstimmungsergebnis:4/0/1

 
 


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