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Auszug - Personalsituation in den Kindertagesstätten der Stadt Forst (Lausitz)
 
 
 
23. Sitzung des Ausschusses für Kultur, Bildung und Soziales
TOP: Ö 11
Gremium: Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales
Datum: Mo, 03.09.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:30 - 20:50 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Rathaus Lindenstr. 10-12, 03149 Forst (Lausitz)
Ort: Sitzungsraum 203

Herr Zuber gibt, wie im letzten Ausschuss bereits angesprochen, eine aktuelle Übersicht der Personalausstattung in den städtischen Kitas. Die Kinder werden von 0 bis zur Einschulung in den Kitas „Kinderland“, „Regenbogen“ und „Waldhaus“ betreut. Nach dem Kita-Gesetz gehört auch je ein Hort an den drei kommunalen Grundschulen dazu. Es werden 50 % der Kinder betreut, der Rest durch freie Träger. Für alle Träger erfolgt die Stellenbemessung lt. § 10 des Kita-Gesetzes in entsprechenden Kategorien. Der Betreuungsschlüssel des pädagogischen Personals wurde im Rahmen der jetzigen Legislaturperiode verändert, wodurch sich die Betreuung positiv entwickelt hat, aber immer noch verbesserungsbedürftig ist. Ausgeformt wird dies durch die Kita-Personalverordnung mit dem Hinweis im § 2 Abs. 1, dass nicht nur die pädagogische Arbeit mit den Kindern zur Stellenbemessung zählt, sondern auch Vor- und Nachbearbeitung, Elternarbeit und Ausfallzeiten durch Urlaub, Krankheit und Fortbildung. Diese Zeiten sind zwar notwendig und sehr aufwendig (z. B. für die Fortschreibung des Portfolio), werden aber nicht mitberechnet, sondern gehen zu Lasten der Betreuungszeit. Hier wird seit Langem gefordert, dass diese Werte besser in die Personalausstattung einfließen. § 5 der Kita-Personalverordnung legt extra Zuschläge für die Kita-Leitung fest zur pädagogischen Anleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend der Kita-Größe. Lt. § 5 Abs. 3 kann der Träger eigenständig über die Freistellung für organisatorische Aufgaben entscheiden. Die Stadt finanziert 50 % Pädagogik und 50 % Organisatorisches.

 

Der Fachbereich Bildung und Soziales ermittelt in Abstimmung mit den Kitas zu Stichtagen die Kinderzahlen und entsprechende Betreuungszeiten (bis und über 6 Stunden). Zum Stichtag 01.09.2018 werden insgesamt 609 Kinder betreut. Diese Anzahl wird in der Personalbemessung entsprechend dem Kita-Gesetz aufgeschlüsselt. Daraus ergibt sich ein Personalbestand von 74 Erzieherinnen und Erziehern, davon 5 Leiterinnen. Im Erzieherbereich hatten zum 01.07.2018 57 Beschäftigte unbefristete und 17 Beschäftigte befristete Arbeitsverträge mit Sachgrund. Hintergründe beim Sachgrund sind Förderprogramme, Krankheitsvertretung und Entwicklung der Kinderzahl (weniger Kinder in städtischen Einrichtungen durch neue freie Träger, z. B. „Kinderhaus am Wasserwerk“ und Kita „Archimedes“). Der jetzige Betreuungsaufwand für die Kinder ist Maßgabe für die nächsten Jahre. Aufgrund der Altersstruktur entstehen in den kommenden 10 Jahren erhebliche Personalabgänge im Erzieherbereich. Ausgegangen wird davon, dass der Personalschlüssel auch politisch verändert bzw. weiterentwickelt wird zugunsten der Kinder. Perspektivisch können dann mit dem Personalbestand verlässliche Arbeitsplätze angeboten werden.

 

Die Bewertung erfolgt jährlich und führt zu Be- und Entfristungen. Zum 01.10.2018 gibt es mit der neuen Struktur 70 unbefristete und 4 befristete Arbeitsverträge mit Sachgrund (max. bis 31.12.2018). Die 74 Beschäftigten ergeben 55,625 Stellen. Das Durchschnittsalter liegt bei 48 Jahren. Herr Zuber geht kurz auf die Entwicklung im Kita-Bereich seit Anfang der 90er Jahre ein. Zurzeit gibt es ein gutes Mischungsverhältnis aus erfahrenen und jungen Erzieherinnen und Erziehern. Bis 2030 werden 33 Erzieherinnen altersbedingt die Tätigkeit beenden. Deshalb sind 8 - 10 Neueinstellungen notwendig. Für alle Träger wird es zunehmend schwieriger, Personal zu bekommen. Deshalb ist es eine Herausforderung für alle Bildungszentren in der Umgebung, Erzieherinnen und Erzieher auszubilden.   

 

Frau Dreßler erwähnt das sehr angenehme Gespräch zur Thematik Be- und Entfristungen im Erzieherbereich mit Frau Nitschke und Herrn Paeschke in der Stadtverwaltung.

 
 


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