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Auszug - Information über die Konzeption zur Sanierung des Russischen Ehrenfriedhofes in der Frankfurter Straße, Forst (Lausitz)
 
 
 
32. Sitzung des Ausschusses für Bau und Planung
TOP: Ö 17
Gremium: Ausschuss für Bau und Planung Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 06.09.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:30 - 21:50 Anlass: Ordentliche Sitzung
Raum: Rathaus Lindenstr. 10-12, 03149 Forst (Lausitz)
Ort: Sitzungsraum 203
SVV/0586/2018 Information über die Konzeption zur Sanierung des Russischen Ehrenfriedhofes in der Frankfurter Straße, Forst (Lausitz)
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage
Verfasser:Frau Frers
Federführend:Fachbereich Bauen Bearbeiter/-in: Handreck, Petra

Frau Jahnke gab eine kurze Einleitung zur Vorlage und übergab anschließend das Wort an Frau Subatzus vom beauftragten Planungsbüro.

 

Frau Subatzus stellte anhand eines Power-Point-Vortrages die Grundzüge dieses Konzeptes vor. Ziel ist es, die ursprüngliche Gestaltungsabsicht zu erhalten und wieder herzustellen. Herr Lindner dankte für die Ausführungen und bat um Meinungsäerung.

 

Herr Mattern ist froh darüber, dass dieses Projekt angegangen wird. Er wies darauf hin, dass die Bezeichnung „Russischer Ehrenfriedhof“ falsch ist. Nach der Historie muss es „Sowjetischer Ehrenfriedhof“ heißen. Denn auf diesem Friedhof sind keine Russen, sondern in erster Linie andere Nationalitäten begraben. Auch Herr Mattern steht im Kontakt mit der Russischen Botschaft und es erfolgen immer wieder Namensabstimmungen.

 

Frau Jahnke führte dazu aus, dass es eine Reihe von Listen mit gefallenen Soldaten gibt. Wenn Herrn Mattern auch Listen vorliegen, wäre Frau Jahnke dankbar, wenn er diese der Stadt zur Verfügung stellen könnte. Diese Listen müssen dann wieder zur Russischen Bot­schaft zur Abklärung eingereicht werden. Den Hinweis „Sowjetischer Ehrenfriedhof“ wird sie nochmals prüfen lassen.

 

Herr Dunkel erklärte, dass es, so lange er denken kann, immer der „Russische Ehrenfriedhof“ war.

 

Frau Jahnke führte nochmals aus, dass das Gesamtpaket ein Denkmal ist, welches einen Namen hat und in der Denkmalliste eingetragen ist. Die Richtigkeit wird nochmals geprüft, auch unter Hinzuziehung der Denkmalbehörde.

 

Herr Beier ist der Meinung, dass bei der Bepflanzung der Grabstätten nicht besonders weit gedacht wurde. Denn eine Neubepflanzung bedeutet mindestens 3 Jahre ständige Pflege. Der Efeu wird in jedem Fall versuchen, wieder durchzukommen. Auch in Abstimmung mit Herrn Engwicht sollte eine Bepflanzung weiterhin mit Efeu erfolgen.

 

Frau Subatzus führte dazu aus, dass Efeu nicht überall ist, da die Gräber unterschiedlich sind. Efeu wächst auch sehr hoch. Aus diesem Grund haben sich die Beteiligten so ver­ständigt, dass auf jeden Fall eine Neubepflanzung erforderlich ist. Wenn eine Neubepflanzung erfolgt, sollte sie nicht so starkwüchsig sein, sondern eher bodendeckend. Aus diesem Grund wurde diese Bepflanzung gewählt.

 

Herr Dr. Jaehn wies darauf hin, dass Eibenfrüchte stark giftig und daher für die Bepflanzung eher ungeeignet sind. Dazu führte Frau Sabatzus aus, dass die Gewächse hinter den Mauern stehen und ein Zutritt eher unwahrscheinlich ist. Wenn ordentliche Pflegemaßnahmen bei der Eibe durchgeführt werden, gibt es auch keine giftigen Früchte. Die Eibe regneriert sich sofort und man hat ein gleichmäßig schönes Bild.


Die Vorlage wurde zur Kenntnis genommen.

 
 


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