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Vorlage - SVV/0978/2003
 
 
 
Betreff: Information zum Stand der Standortsuche und Planung für die geplante Skateranlage
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage
Verfasser:Frau Rennhak
Federführend:Planungsamt Bearbeiter/-in: Handreck, Petra
Beratungsfolge:
Ausschuss für Kultur und Soziales Anhörung
19.05.2003 
35. Sitzung des Ausschusses für Kultur und Soziales zur Kenntnis genommen   
Planungsausschuss Anhörung
04.06.2003 
28. Sitzung des Planungsausschusses zur Kenntnis genommen   
Bau- und Umweltausschuss Anhörung
19.06.2003 
33. Sitzung des Bau- und Umweltausschusses zurückgezogen   

Beschlußvorschlag:

 

Der Ausschuss wird  über den  gegenwärtigen Stand der Standortsuche und der Planung für die eventuell geplante Skateranlage informiert. Fragen, Hinweise, Anregungen und Bedenken der Beratungsteilnehmer werden protokolliert und an das federführende Amt (Planungsamt) zur Beratung und weiteren Abstimmung weitergeleitet.

 


Erläuterungen:

 

Im Rahmen der Einzelplanungen innerhalb der Handlungsinitiative “Zukunft im Stadtteil – ZiS 2000” wird die Standortsuche und die Planung für eine Skateranlage kontinuierlich fort­gesetzt. Weiterhin werden Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten geprüft.

 

Planungsstand:

 

Standort Schülerfreizeitzentrum:

Der gegenwärtige Standort des Schülerfreizeitzentrums (SFZ) am Keuneschen Kirchweg ist für die Stadt aufgrund des baulichen Zustandes und der sehr hohen Unterhaltungs- und Be­treibungskosten voraussichtlich langfristig nicht zu erhalten. Das Fachamt 40 untersucht derzeit Möglichkeiten zur mittel- und langfristigen Optimierung und Vernetzung aller Jugend- und Freizeiteinrichtungen innerhalb der stadt, um die bestehenden Angebote zukünftig soweit wie möglich aufrechtzuerhalten. Die Untersuchungsergebnisse und Lösungsansätze liegen im Detail noch nicht vor. Die mittelfristig erforderliche umfangreiche Sanierung und der Um- und Ausbau des SFZ ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht realisierbar. Solange die perspektivische Entwicklung des SFZ in der Diskussion bzw. Planung ist, schlägt die Verwal­tung vor, die provisorisch errichtete Skateranlage im Bereich des SFZ vorerst unverändert weiter zu nutzen und keine neue Skateranlage in diesem Bereich zu planen bzw. zu reali­sieren (schon aufgrund der großen immissionsschutzrechtlichen Probleme und der geringen Akzeptanz bei den Anwohnern).

 

Standort Stadion am Wasserturm:

Innerhalb des Stadtgebietes ist der Standort zur Errichtung der Skateranlage gegenüber den anderen untersuchten Standorten gut geeignet (u. a. zentrale Lage innerhalb der Stadt, Inte­gration in die Stadionanlage, Förderfähigkeit ist gegeben, geringe Probleme aus immissions­schutzrechtlicher Sicht – Gutachten liegt vor). Das in unmittelbarer Nähe gelegene Gymna­sium und der Landkreis Spree-Neiße haben starke Bedenken zu diesem Standort ange­meldet (u. a. Befürchtung der Beeinträchtigung des laufenden Schulbetriebes durch Lärm, Musik etc., nachteilig für die Standortentwicklung Gymnasium ...).

 

In Beratungen zwischen dem Fachamt 40 und der Leitung des Gymnasiums wird gemein­sam nach Varianten und Kompromissen gesucht, die Skateranlage an diesem Standort zu ermöglichen. Einige Ansätze:

 

       vorstellbar  ist die Realisierung von zusätzlichen Schallschutzmaßnahmen an diesem Standort (z. B. Abpflanzungen, Schallschutzwand ...)

       Einzäunung der Anlage (Abschließbarkeit, kontrollierte Nutzung gewährleisten)

       Festlegung von Nutzungszeiten, z. B. wochentags erst ab 16.30 Uhr

       zu prüfen: Zugang ggf. vom Bereich Stadion

       zu prüfen: Verwendung von “geräuscharmen” Bau- und Skaterelementen (z. B. schall­dämpfenden Asphalt, Skaterelementen mit spezieller Oberfläche ...)

 

zu klärende Punkte:

 

       Art und Weise der Ausführung der Skateranlage bei Realisierung / Planungsumfang

       Ist eine Förderfähigkeit trotz ggf. Mehraufwendungen (Schallschutz) und eingeschränkter Nutzungszeiten gegeben? Sind Mehraufwendungen ggf. nicht förderfähige Kosten?

       Gesamtfinanzierung / Kostentragung durch die Stadt (Eigenanteil mindestens 20 % und nicht förderfähige Kosten; Einstellung der Mittel im Haushalt frühestens 2004)

       Vorfinanzierung und Beauftragung der Planungsleistungen durch Stadt erforderlich

 

Standort Kinder- und Jugenddorf / Sportanlage TV 1861:

Zur Zeit ist ein Fachplanungsbüro beauftragt, eine Grobkonzeption für den “Freizeitpark an der Neiße” zu erarbeiten. Erste Abstimmungen und Ideenfindungen mit Beteiligten (z. B. Sportverein) sind erfolgt. Der Standort oberhalb des KJD wurde in Bezug auf die Eignung für den Neubau einer Skateranlage (in Verbindung mit dem gesamten Sportareal und seiner langfristigen Entwicklung) geprüft und ist bedingt geeignet – allerdings wären auch hier Schallschutzmaßnahmen aufgrund der nahe gelegenen Erholungs-, Garten- und Wohn­flächen erforderlich (notwendig: Beauftragung zur Erstellung eines Immissionsschutzgut­achtens). Bereits zum heutigen Zeitpunkt liegen von Anliegern (speziell aus den umliegen­den Gartenanlagen) schriftlich starke Bedenkenanmeldungen gegenüber einer Skateranlage an diesem Standort vor. Auch die ersten Gespräche mit dem Sportverein machten die Bedenken des TV 1861 gegenüber dem Standort deutlich (speziell im Bereich der Tennis­anlagen). Empfehlung: Sollte im Weiteren über die Realisierung einer Skateranlage an diesem Standort nachgedacht werden, dann empfiehlt sich gegebenenfalls maximal die Ausführung z. B. in Form von 2 – 3 mobilen Skaterelementen auf einer multifunktionalen, befestigten Fläche, die auch für andere Sportarten ausgelegt ist.

 

 
 


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