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Vorlage - SVV/0065/2009
 
 
 
Betreff: Bestätigung der Entwurfsplanung zum Straßenbau Schillerstraße und Lessingstraße
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:Herr Tzscheuschner
Federführend:Fachbereich Bauen Bearbeiter/-in: Handreck, Petra
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bau und Planung Vorberatung
19.02.2009 
3. Sitzung des Ausschusses für Bau und Planung ungeändert beschlossen   
Haupt- und Wirtschaftsausschuss Entscheidung
04.03.2009 
4. Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsausschusses zurückgezogen   

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Der Haupt- und Wirtschaftsausschuss bestätigt die Entwurfsplanung Schillerstraße und Lessingstraße.

Erläuterungen:

Erläuterungen:

 

Die Verwaltung hat das Ingenieur- und Vermessungsbüro Brechtefeld & Nafe aus Großräschen beauftragt, das Straßenprojekt zur Umsetzung des Bauvorhabens zu erarbeiten.

 

Die zu planende Schillerstraße erstreckt sich von der Charlottenstraße bis Schwalbenstraße und die Lessingstraße von der Schillerstraße bis zur August-Bebel-Straße. Beide Straßen sind durch eine abschnittsweise einseitige und mehrgeschossige Wohnbebauung gekennzeichnet. Weiter­hin befinden sich in den Straßenabschnitten Einzelgebäude und Kleingartenanlagen. Für die hohe Frequentierung der Schillerstraße ist auch ursächlich das Telekom-Standort maß­gebend.

 

Die Schillerstraße ist nur im Einrichtungsverkehr von der Charlottenstraße bzw. von der Schwal­benstraße zu befahren und wird über die Lessingstraße abgeleitet. Bei der Lessingstraße handelt es sich somit um eine Sackgasse. Beide Straßen sind als “Zone 30” ausgeschildert.

 

Ziel der Baumaßnahme ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit und die Erhöhung der Leis­tungsfähigkeit beider Straßen. Hauptziel dieser Straßenplanung ist die Berücksichtigung der gestalterischen und ökologischen Belange und somit auch eine Stetigkeit in der Verkehrsfüh­rung. Wichtige straßenraumspezifische Ziele sind dabei die Verkehrssicherheit und der Ver­kehrsverlauf, die Wirtschaftlichkeit, die Umweltverträglichkeit sowie eine uneingeschränkte Nutzung aller Teileinrichtungen der öffentlichen Verkehrsanlage für die Verkehrsteilnehmer.

 

Zwischen der Schwalbenstraße und der Lessingstraße wird die Fahrbahn der Schillerstraße in Asphalt in 3,00 m Breite mit befahrbarem Bankett und einer angrenzenden Versickerungsmulde hergestellt. Im Bereich zwischen Charlottenstraße und Lessingstraße wird die Fahrbahn in Breiten von 3,50 m bis 4,00 m in Asphaltbauweise hergestellt. Die Breite von 4,00 m ergibt sich aus der Anordnung der Stellflächen in diesem Bereich. Auf der Grundlage der einseitig angrenzenden Wohnbebauung werden einseitig ein Gehweg und Stellflächen angeordnet. Der Gehweg und die Anordnung der Stellflächen dienen der Verbesserung des Wohnumfeldes der angrenzenden mehrgeschossigen Wohnbebauung. Das anfallende Niederschlagswasser wird über einen Niederschlagswasser­kanal abgeleitet. Die Anbindung erfolgt an die bereits fertiggestellte Charlottenstraße. Der Gehweg wird auf der nördlichen Fahrbahnseite, vor der Wohnbebauung, mit einer Breite von 2,00 m hergestellt. Für den Gehweg kommen Gehwegplatten, diagonal verlegt, zum Einsatz. Die Stellflächen werden in Betonsteinpflaster hergestellt. Die Verkehrszeichen bzw. die Verkehrsführung mit Richtungsverkehr bleiben erhalten.

 

Die Lessingstraße wird in einer Breite von 4,75 m mit Asphalt hergestellt. Ein Gehweg wird nicht angeordnet.

 

Die Straßenbeleuchtungsanlage wird in beiden Straßen erneuert.

 

Durch die Städtische Abwasserbeseitigung Forst (Lausitz) und die Stadtwerke Forst GmbH sind Erneuerungsarbeiten der unterirdischen Medien erforderlich. Dabei soll das anfallende Nieder­schlagswasser teilweise in den Seitenbereichen zur Versickerung gebracht werden und im Bereich der Stellflächen in den vorhandenen Niederschlagswasserkanal eingeleitet werden.

 

Auf der Grundlage des vorliegenden Entwurfes werden die Kosten für die Straßenbauvorhaben Schillerstraße auf 101.000,00 EUR und für die Lessingstraße auf 40.000,00 EUR geschätzt.

 

Nach Bestätigung der Entwurfsplanung erfolgt im 1. Halbjahr 2009 die Bürgerinformationsver­anstaltung. Im Haushaltsplan 2009 ist für 2010 eine VE eingestellt, somit wäre ein Baubeginn Ende 2009 möglich.

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

 

FINANZIELLE ABSICHERUNG DER AUSGABEN BEI HAUSHALTSSTELLE:

 

Gesamtkosten der Maßnahme (Beschaffungs/Herstellungskosten
einschl. MWSt.)

z.Verfügung stehende Mittel (Haushaltsansatz, Ausgabereste, Sollüberträge, genehm.
über-/außerpl.Ausgaben, VE)

davon bisher angeordnet oder verfügt (einschl. Bestellungen)

 

EUR

 

EUR

 

EUR

Jährliche zusätzliche Folgekosten:

 

EUR

Stellungnahme Kämmerei

überprüft und richtig:

Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

Gegen den Vergabevorschlag bestehen - keine - Bedenken.

 

 

 

 

 

 

 

Datum, Unterschrift

 

 

Datum, Unterschrift

 

 

Anlagen:

Anlagen:

 

Lageplan

 
 


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