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Vorlage - SVV/0116/2009
 
 
 
Betreff: Kreisverkehr am Wasserturm
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:Herr Paeschke
Federführend:Fraktion Die Linke. Bearbeiter/-in: Urbanek, Ramona
Beratungsfolge:
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
15.05.2009 
4. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt   

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

 

1.      Die Stadtverordnetenversammlung fordert das Brandenburgische Straßenbauamt auf, den geplanten Kreisverkehr am Wasserturm  nicht zu bauen.
Der Bürgermeister wird beauftragt mit dem Land Brandenburg und dem zuständigen Straßenbauamt Gespräche zu führen mit dem Ziel, die Pläne für diesen Kreuzungsbereich grundsätzlich zu überarbeiten.

 

2.      Die Stadtverordnetenversammlung sperrt bis zur Umsetzung dieses Beschlusses die  finanziellen Mittel im Vermögenshaushalt unter der Haushaltsstelle
63001 94010 (Berliner Straße 2. BA einschl. Kreisel)

Erläuterungen:

Erläuterungen:

 

Der Bau einer Verkehrsanlage im Bereich des Wasserturms gehört zu den Baumaßnahmen, die das Stadtbild und die Verkehrsstrom in der Innenstadt nachhaltig beeinflussen. Deshalb ist hier besonders genau zu überlegen, wie die Verkehrsführung zu gestalten ist. Die Errichtung eines Kreisverkehrs würde bei geschlossenen Bahnschranken jeglichen Verkehr südlich der Bahnlinie zum Erliegen bringen. Die Einfahrt in den Kreisel, bei geschlossenen Schranken, kann realistisch betrachtet nicht verhindert werden. Das Verlassen des Kreisels und das erneute Anfahren ist besonders für den LKW Verkehr als unzumutbar einzustufen. Zur Zeit sind die Bahnschranken bei Zugverkehr etwa 10 Minuten geschlossen. Dies führt schon jetzt zu erheblichen Stausituationen. Diese werden sich mit einem Kreisel noch verschärfen, weil ein Abbiegen in andere Straßen nicht mehr möglich ist. Eine Modernisierung des Bahnüberganges würde die einzelnen Schließzeiten deutlich verringern. Sollten aber die Pläne für einen deutlich erhöhten Bahnverkehr von und nach Polen Gestalt annehmen, wären die Schranken deutlich häufiger geschlossen. Weiterhin könnte der sehr hohe Radfahrerverkehr, besonders zu Schulbeginn am Gymnasium, den motorisierten Verkehr erheblich behindern.

Bei der bisher geplanten Baumaßnahme soll das Gelände direkt am Wasserturm als Verkehrsfläche in Anspruch genommen werden. Über dabei entstehende Schäden am Wasserturm gibt es keine verlässlichen Aussagen. Bekannt ist bisher nur, dass die gesamte Fläche einen sumpfigen Untergrund hat.

Die Planung einer Verkehrsanlage an dieser Stelle muss alle genannten Probleme berücksichtigen und nach einer Alternative suchen, die den direkten Bereich des Wasserturms nicht in die Baumaßnahme einbezieht.

 

 
 


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