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Vorlage - SVV/0943/2014
 
 
 
Betreff: Bestätigung der Ausführungsplanung zum Straßenbau der Erschließungsanlage Wilhelm-Busch-Straße / Feldstraße
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:Frau Dieminger-Lakanwal
Federführend:Fachbereich Bauen Bearbeiter/-in: Handreck, Petra
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bau und Planung Vorberatung
20.03.2014 
57. Sitzung des Ausschusses für Bau und Planung ungeändert beschlossen   
Haupt- und Wirtschaftsausschuss Entscheidung
15.04.2014 
41. Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsausschusses ungeändert beschlossen   
Anlagen:
140306_U_5_LP_Buschstraße_A3
140306_U_5_LP_Feldstraße_A3
140306_U_4_RQ_Buschstraße
140306_U_4_RQ_Feldstraße

Beschlussvorschlag:

 

Der Haupt- und Wirtschaftsausschuss bestätigt die Ausführungsplanung zum Straßenbau der Erschließungsanlage Wilhelm-Busch-Straße / Feldstraße.


Erläuterungen:

 

In Fortführung des 2008 begonnenen Anliegerstraßenbaus in der Ortslage Keune werden jetzt die verbleibenden Straßen im Quartier zwischen der Märkischen Straße und dem Forst­weg gebaut. Die Stadt Forst (Lausitz) hat das Ingenieurbüro IBOS GmbH aus Görlitz beauf­tragt, die Straßenbauprojekte für die erstmalige Herstellung der Anliegerstraßen Marienweg, Neuendorfer Weg, Gertraudenweg, Andreas-Hofer-Straße und die Erschließungsanlage Wilhelm-Busch-Straße / Feldstraße zu erarbeiten.

 

Bei dem zu betrachtenden Bereich handelt es sich um ein „Allgemeines Wohngebiet“, das als „Zone 30“ ausgeschildert ist. Aufgrund der räumlichen Nähe sowie der Abhängigkeiten im unterirdischen Bauraum werden die Straßen im Komplex geplant und sollen entsprechend technologischer Einordnung nacheinander realisiert werden. Die Vorhaben Marienweg und Neuendorfer Weg wurden bereits öffentlich ausgeschrieben und befinden sich derzeit in der Baudurchführung.

 

Ziel der Maßnahmen ist es, die unbefestigten Straßen erstmalig herzustellen, den Verkehrs­raum klar zu gliedern und somit die Wohnqualität der Anlieger zu erhöhen. Die Stadt erfüllt ihre Aufgabe der Verkehrssicherungspflicht und der jährliche Unterhaltungsaufwand für das Straßenhobeln entfällt. Es ist vorgesehen, die Fahrbahnen in Asphalt herzustellen.

 

Bei der Planung wurde darauf geachtet, die Fahrbahnen möglichst in der Mitte des Verkehrs­raumes anzuordnen, um die Gleichbehandlung der Grundstückseigentümer zu wahren. Hier muss jedoch die Lage der vorhandenen Medien berücksichtigt werden. Die Straßen befinden sich innerhalb der Wasserschutzzone III. Aus diesem Grund sind bei der Planung der Nieder­schlagswasserversickerung die Anforderungen entsprechend der Verordnung zur Festsetzung des Wasserschutzgebietes der Stadt Forst (Lausitz) vom 14.04.2009 zu beachten. Nach dieser Verordnung ist das Versickern von Niederschlagswasser über die belebte Bodenzone umzusetzen.

 

Am 17.10.2013 wurde der Ausschuss für Bau und Planung über die Vorplanung für die Straßenbauvorhaben Wilhelm-Busch-Straße und Feldstraße informiert. Die Bürgerinforma­tionsveranstaltung zum geplanten Straßenbau Wilhelm-Busch-Straße fand am 11.02.2014 statt. Die Bürgerinformationsveranstaltung zum geplanten Straßenbau Feldstraße wurde am 25.02.2014 durchgeführt.

 

Da die Feldstraße in dem geplanten Straßenabschnitt ein unselbständiges Anhängsel der Wilhelm-Busch-Straße und kürzer als 100 Meter (Stichstraße) ist, werden beide Vorhaben gemeinsam als Erschließungseinheit betrachtet und hergestellt.

 

Die Wilhelm-Busch-Straße beginnt am Forstweg und endet an der Andreas-Hofer-Straße. Sie wird in ihrer Gesamtlänge von ca. 120 m hergestellt. Der zur Verfügung stehende Straßenraum hat eine Breite im Mittel von 10 m. Bestandteile des Straßenbaus sind die öffentlich gewidmeten Verkehrsflächen zwischen den Einfriedungen. In Abhängigkeit des vorhandenen Leitungsbestandes sowie mit Blick auf die Einhaltung der Forderungen und Empfehlungen zur Anordnung von Versickerungsanlagen liegt die Fahrbahn außermittig. Das bedeutet für die östliche Straßenseite einen Abstand zwischen privater Grundstücks­grenze und Fahrbahn von i.M. 1,70 m und für die westliche Straßenseite einen Abstand zwischen privater Grundstücksgrenze und Fahrbahn von i.M. 3,50 m. Rechts und links der Fahrbahn werden Bankette und Grünstreifen angelegt. In den Grünstreifen wird Rasen gesät. Das Oberflächenwasser wird über einseitige Querneigungen in die westlichen Seiten­streifen / Grünstreifen abgeführt und entsprechend Baugrundgutachten und rechnerischem Nachweis zur Versickerung gebracht.

 

Die Fahrbahn wird in einer Breite von 4,75 m hergestellt und in Betontiefborde eingefasst. Die Fahrbahnbreite gewährleistet bei verminderter Geschwindigkeit den Begegnungsfall Lkw/Pkw. Das Parken von Kraftfahrzeugen ist am Fahrbahnrand möglich.

 

Die Wilhelm-Busch-Straße wird gemäß RStO 12 in die Belastungsklasse BK 0,3 eingestuft. Dementsprechend ist folgender Straßenaufbau vorgesehen:

 

              4 cm  Asphaltdeckschicht

              10 cm  Asphalttragschicht

              25 cm  Frostschutzschicht aus ungebrochenem Material

 

Die Zufahrten und Zugänge werden in Betonsteinpflaster hergestellt und entwässern in die angrenzenden Grünstreifen. Die Breite und die Anordnung der Zufahrten und Zugänge wurden mit den Grundstückseigentümern abgestimmt.

 

Die Straßenbeleuchtungsanlage wird nicht erneuert. Es erfolgt lediglich eine Umrüstung der Aufsatzleuchten auf LED.

 

Das Vorhaben wird koordiniert mit dem Neubau des Schmutzwasserkanals und der Trink­wasserleitung.

 

Der geplante Abschnitt der Feldstraße beginnt an der Wilhelm-Busch-Straße und endet am Feld in Höhe des Flurstückes 953 als Sackgasse. Der Straßenabschnitt wird in seiner Gesamtlänge von ca. 86 m hergestellt. Der zur Verfügung stehende Straßenraum hat eine Breite von i.M. 10 m. Bestandteile des Straßenbaus sind die öffentlich gewidmeten Verkehrs­flächen zwischen den Einfriedungen. Die Fahrbahn wird bestandsnah angeordnet. Das bedeutet für die nördliche Straßenseite einen Abstand zwischen privater Grundstücksgrenze und Fahrbahn von i.M. 4,00 m und für die südliche Straßenseite einen Abstand zwischen privater Grundstücksgrenze und Fahrbahn von i.M. 2,30 m. Rechts und links der Fahrbahn werden Bankette und Grünstreifen angelegt. In den Grünstreifen wird Rasen gesät. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite wird das Oberflächenwasser über einseitige Querneigungen in die nördlichen Seitenstreifen / Grünstreifen abgeführt und entsprechend Baugrundgutachten und rechnerischem Nachweis zur Versickerung gebracht. Im Einmündungsbereich Wilhelm-Busch-Straße ändert sich die Querneigung und die Entwässerung erfolgt in Richtung Süden.

 

Die Fahrbahn wird in einer Breite von 3,50 m hergestellt und in Betontiefborde eingefasst. Der Begegnungsfall Pkw / Radfahrer sowie der vorgeschriebene Rettungsweg sind gewähr­leistet.

 

Die Bürger wurden in der Informationsveranstaltung darauf hingewiesen, dass bei dieser geplanten Fahrbahnbreite das Parken von Kraftfahrzeugen auf der Fahrbahn nicht gestattet ist. Auch ein Abstellen auf den Seitenstreifen ist untersagt.

 

Da die Länge der Feldstraße geringer als 100 m ist, entfällt die Herstellung einer Wendean­lage am Ende der Sackgasse. Ein erforderlicher Standplatz für Müllbehälter wird im Ein­ndungsbereich Wilhelm-Busch-Straße errichtet.

 

Die Feldstraße wird gemäß RStO 12 in die Belastungsklasse BK 0,3 eingestuft. Dement­sprechend ist folgender Straßenaufbau vorgesehen:

 

              4 cm  Asphaltdeckschicht

              10 cm  Asphalttragschicht

              25 cm  Frostschutzschicht aus ungebrochenem Material

 

Die Zufahrten und Zugänge werden in Betonsteinpflaster hergestellt und entwässern in die angrenzenden Grünstreifen. Die Breite und die Anordnung der Zufahrten und Zugänge wurden mit den Grundstückseigentümern abgestimmt.

 

Im Zuge der Baumaßnahme wird die Straßenbeleuchtung erstmalig hergestellt. Es kommt das gleiche LED-Leuchtensystem sie auch in den Straßen Marienweg und Neuendorfer Weg zum Einsatz.

 

r die Durchführung der Maßnahme ist in der Feldstraße rückständiger Grunderwerb der öffentlich gewidmeten Verkehrsfläche erforderlich.

 

Mit dem Vorhaben Straßenbau Erschließungsanlage Wilhelm-Busch-Straße / Feldstraße wird der Einmündungsbereich auf den Forstweg verkehrstechnisch geordnet. Die Feldstraße führt dann direkt auf die Wilhelm-Busch-Straße und die Wilhelm-Busch-Straße mündet in den Forstweg ein. Der ehemalige unbefestigte Platz wird mit Sträuchern bepflanzt und mit Beton­hochborden vor Überfahrung entlang des Forstweges gesichert. Für die vorhandene Trafo­station wird in Abstimmung mit der NFL eine Zufahrt vom Forstweg hergestellt.

 

Der Baubeginn ist für Juni / Juli 2014 vorgesehen. Die Bauzeit wird sich bis in das IV. Quartal 2014 erstrecken.

 

Folgende Kosten wurden für die Herstellung der Erschließungsanlage ermittelt:

 

Kostenberechnung:

 

              68.800,00 EUR              Straßenbau

              8.200,00 EUR              Grundstückszufahrten

              9.800,00 EUR              Planung

              9.000,00 EUR              Beleuchtung

              95.800,00 EUR              Gesamtkosten


Finanzielle Auswirkungen:

 

 

FINANZIELLE ABSICHERUNG DER AUSGABEN BEI LEISTUNG UND SACHKONTO:

54.0.01.100 / 09612023

54.0.01.100 / 09612067

Gesamtkosten der Maßnahme (Anschaffungs- und Herstellungskosten einschließlich Umsatzsteuer)

Zur Verfügung stehende Mittel (Haushaltsansatz, Ausgabereste, Sollüber-träge, genehmigte über-/außerplanmäßige Ausgaben, Verpflichtungsermächtigungen)

davon bisher angeordnet oder verfügt (einschließlich Bestellungen)

 

EUR

 

EUR

 

EUR

hrliche zusätzliche Folgekosten:

 

EUR

Stellungnahme Kämmerei
überprüft und richtig:

Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes
Gegen den Vergabevorschlag bestehen - keine - Bedenken.

 

 

 

 

 

 

 

Datum, Unterschrift

 

 

Datum, Unterschrift

 

 


Anlagen:

 

Lageplan und Regelquerschnitt

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 140306_U_5_LP_Buschstraße_A3 (1451 KB)    
Anlage 2 2 140306_U_5_LP_Feldstraße_A3 (1090 KB)    
Anlage 3 3 140306_U_4_RQ_Buschstraße (341 KB)    
Anlage 4 4 140306_U_4_RQ_Feldstraße (340 KB)    
 
 


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