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Vorlage - SVV/0966/2014
 
 
 
Betreff: Information zum Bearbeitungsstand Kleingartenentwicklungskonzeption
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage
Verfasser:Frau Schödel
Federführend:Fachbereich Bauen Bearbeiter/-in: Handreck, Petra
Beratungsfolge:
Ausschuss für Bau und Planung Anhörung
12.05.2014 
59. Sitzung des Ausschusses für Bau und Planung zur Kenntnis genommen   
Anlagen:
Diagramm 2 Belegungsgrad
Diagramm 4 Durchschnittsalter

Information:

 

Der Ausschuss für Bau und Planung wird über den Bearbeitungsstand der Kleingarten­entwicklungskonzeption Forst (Lausitz) informiert.


Erläuterungen:

 

Der demografische Wandel sowie die Abwanderung spiegeln sich nicht nur in der Auslastung von Wohnraum, Kindergärten und Schulen wider, sondern z. B. auch in der Inanspruchnahme und Belegung von Kleingärten. Viele Gärten in den 41 Forster Gartensparten, die einen Flächenanteil am Stadtgrün von 81 ha ausmachen, stehen leer. Der Bedarf an Kleingärten sinkt. Die nicht genutzten Parzellen verursachen den Sparten einen Aufwand, der nicht mehr zu stemmen ist. Eine sinnvolle Steuerung der Gartenbelegungen bzw. nichtbelegungen und damit die Schaffung von zusammenhängenden Flächen, die einer anderen Nachnutzung zugeführt werden können, ist erforderlich.

 

Im Januar 2013 wurde die Planungs- und Ingenieurgesellschaft IPRO Consult GmbH, Niederlassung Lausitz, beauftragt, die Kleingartenentwicklungskonzeption (KEK) für das Stadtgebiet von Forst (Lausitz) zu erarbeiten.

 

Es wird der vorhandene Bestand analysiert, Beliebtheit, Erreichbarkeit, Belegung, Leerstand usw. werden ermittelt. Weiterer Inhalt der Kleingartenentwicklungskonzeption ist die Darstellung des privaten und kommunalen Spartenbestandes. Im Ergebnis, dem Maßnahme­plan, wird eine Prognose des künftigen Bedarfes an Gartenanlagen erstellt. Es werden Vorschläge, die in Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband der Gartenfreunde Forst und Umgebung e.V., den Gartenvorständen und der Stadt Forst (Lausitz) erarbeitet werden, zur bedarfsgerechten Entwicklung aller Sparten unterbreitet. In dem Konzept wird ein Zeitraum von 20 Jahren prognostiziert.

 

Schritt 1 der Untersuchung, die Bestandserfassung und Analyse, ist im rz 2014 abge­schlossen worden. In der Zeit von April 2013 bis März 2014 wurde eine umfangreiche schriftliche Befragung der Gartenspartenvorstände durchgeführt. Die Beteiligung betrug

85 %. Als ein sehr wichtiges Ergebnis der Umfrage ist zu nennen, dass sich fast alle Sparten einer hohen Beliebtheit erfreuen. Die Erreichbarkeit mit den öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln wurde weitgehend als gut eingeschätzt. Störfaktoren, wie Lärm und Abgase, wurden kaum aufgeführt, jedoch Beeinträchtigungen durch Laubeneinbrüche und Diebstahl.

 

Weitere Fakten der Analyse sind z. B. der Belegungsgrad der Sparten, welcher durchschnitt­lich 86 % beträgt. Dabei gibt es große Schwankungen, während einige Sparten 100%ig ausgelastet sind, beträgt die Belegung woanders nur 55 %. Der Altersdurchschnitt der Pächter wurde mit 57 Jahre ermittelt.

 

Aus den Ergebnissen der Befragungen wurde eine Bewertung bezüglich Belegungsgrad, Altersstruktur sowie städtebaulicher Faktoren der Kleingartenanlagen vorgenommen, die den Handlungsbedarf ausdrückt.

 

Vorgestellt wurde die Analyse zur Kleingartenentwicklungskonzeption in der Versammlung der Kleingartenvorstände und des Bezirksverbandes der Gartenfreunde Forst und Umgebung e.V. am 15.03.2014.

 

Mit der Bearbeitung des Maßnahmeplanes wurde im April 2014 begonnen. Ziel ist es, für jede Sparte eine Empfehlung für die weitere Entwicklung zu erarbeiten. Dabei werden soweit glich - die von den Sparten geäerten Wünsche und Vorschläge berücksichtigt und mit planerischen Ideen sowie städtebaulichen Notwendigkeiten in Einklang gebracht.

Der Maßnahmeplan wird Vorschläge zur weiteren Handlungsweise, die für alle Sparten in Verbindung mit dem Bezirksverband und dem Verpächter gleichsam zutreffen, unterbreiten.

Wichtig dabei sind finanzielle und rechtliche Aspekte bzgl. Status der Gärten (Dauerklein­garten, Kleingarten nach Bundeskleingartengesetz oder Erholungsgarten), sinnvolle Neuverpachtung, Pflege und Mitfinanzierung von Leerstandsflächen durch die Sparten­mitglieder, Organisation und Finanzierung von Flächenausgliederungen und Gebäudeabrissen, die hier mit untersucht werden.

 

Nach geplanter umfangreicher Diskussion in den Gremien der Stadt Forst (Lausitz) sowie in den Gartenvereinen und der Öffentlichkeit soll der Maßnahmeplan zur Kleingartenent­wicklungskonzeption im Dezember 2014 fertiggestellt werden.

 

Im April 2014 wurden durch die Stadt Forst (Lausitz) zur Unterstützung der Spartenvorstände in puncto Gartenbelegung Aushänge angebracht. Im Schaukasten des Rathauses sowie im Stadthaus Cottbuser Straße 10 können sich Interessierte über die Lage der Forster Gartensparten im Stadtgebiet, Größe, frei stehende Parzellen und über Ansprechpartner informieren.


Anlagen:

 

Anlage 1

Diagramm 2: Belegungsgrad

 

Anlage 2

Diagramm 4: Durchschnittsalter

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Diagramm 2 Belegungsgrad (749 KB)    
Anlage 2 2 Diagramm 4 Durchschnittsalter (696 KB)    
 
 


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