Bürgerinfo - Stadt Forst (Lausitz)

Auszug - Informationen zu Ganztagsschulen - Arbeitsweise und Interessenbekundungen von Forster Schulen - Frau Edith Lehmann (Sachgebietsleiterin Schulen, Sport, Kultur)  

 
 
3. Sitzung des Ausschusses für Kultur und Soziales
TOP: Ö 10
Gremium: Ausschuss für Kultur und Soziales
Datum: Mo, 17.05.2004 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:30 - 21:20
Raum: Spremberger Straße 125, 03149 Forst (Lausitz)
Ort: Sporthotel Radrennbahn

Herr Dr

Herr Dr. Kaiser erläutert die 3 Modelle von Ganztagsschulen und teilt ein diesbezügliches Material des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport aus:

 

§         voll gebundene Form: wird es im Land Brandenburg wegen des ausgebauten Hortangebotes nicht geben

§         teilweise gebundene Form: verlässliche Halbtagsgrundschule + Hort + ergänzende Angebote

 

§         offene Form: über den stundentafelbezogenen Unterricht hinaus werden Betreuungsangebote durch die Schule und außerschulische Träger unterbreitet

 

Ganztagsangebote in der Sekundarstufe I: voll- oder teilweise gebundene Form

 

Termin für Konzepteinreichung beim Land jeweils der 15. Dezember

 

Die Schulleiter erhalten Rederecht.

Abstimmung:

Stadtverordnete: 7/0/0 - einstimmig

Sachkundige Einwohner: 6/0/0

 

§         Die Schulleiterin der Realschule Frau Müller erklärt, dass sie das vollgebundene Modell favorisiert hatte, eine 60-%-ige Zustimmung der Eltern wurde dafür allerdings nicht erreicht. Für die Klassen 7 und 8 wird nun die teilweise gebundene Form angestrebt. Die offene Form wird weiter verfolgt und soll mit kleineren Vorhaben beginnen.

 

§         Die Schulleiterin der Grundschule Forst Mitte Frau Goetzki teilt mit, dass jetzt die verlässliche Halbtagsgrundschule favorisiert wird. Ein Grobkonzept ist vorhanden. Das Lehrerkollegium, die Eltern und der Hort haben zugestimmt. Es wurde eine Projektgruppe gebildet.

 

§         Die Schulleiterin der Grundschule Noßdorf Frau Tanz gibt zur Kenntnis, dass sie ebenfalls begonnen hat sich auf eine Ganztagsschule vorzubereiten. Da allerdings ihr Schulstandort noch als unsicher gilt, kann es keine Befürwortung durch den Schulträger geben. Mit kleineren Vorhaben wurde begonnen. Ungeklärt ist z. B. auch die Verzahnung mit dem Hort (Erzieherinnenfinanzierung ist unklar bei schulischem Einsatz).

 

§         Die Schulleiterin der Grundschule 5 Frau Averdiek erklärt, dass als Voraussetzung die zu erhaltenden Schulstandorte geregelt sein müssen. Sie spricht sich für die teilweise gebundene Form aus. An ihrer Schule existieren viele Arbeitsgemeinschaften, der Hort wird gut genutzt.

 

§         Die stellvertretende Schulleiterin der Grundschule Keune Frau Hülsenitz teilt mit, dass es auch an ihrer Schule Arbeitsgemeinschaften gibt. Sie bekräftigt die Wichtigkeit der Festlegung von weiterzuführenden Schulstandorten.