Bürgerinfo - Stadt Forst (Lausitz)

Auszug - Konzept für Beteiligungsformen für junge Menschen in der Stadt Forst (Lausitz)  

 
 
10. Sitzung des Ausschusses für Kultur, Bildung und Soziales
TOP: Ö 11
Gremium: Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales
Datum: Mo, 09.11.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:30 - 21:30
Raum: Sitzungsraum P211
Ort: Rathaus Promenade 9, 03149 Forst (Lausitz)
SVV/0232/2015 Konzept für Beteiligungsformen für junge Menschen in der Stadt Forst (Lausitz)
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage
Verfasser:Zuber, Sven
Federführend:Verwaltungsvorstand für Service, Bildung und Personal Bearbeiter/-in: Zuber, Sven

Herr Zuber erläutert: In den vergangenen Jahren wurden bereits immer wieder Menschen unterschiedlicher Altersstrukturen und Zielgruppen in Themen einbezogen, z. B. bei der Stadtentwicklung. Die Beteiligungsformen für junge Menschen in der Stadt Forst (Lausitz) sollen angemessen sein. In der Jugendarbeit Beschäftigte der Stadt wurden mit der Konzeptentwicklung beauftragt. Das vorliegende Konzept wurde in der Verwaltungsleitung diskutiert und das Vorstellen im heutigen Ausschuss bestätigt. Erfahrungsgemäß sollen keine Varianten (z. B. Jugendbeirat) vorgegeben werden, sondern die Lösungsfindung soll mit den Akteuren erfolgen. Eine Projektgruppe wird die sinnvollste Beteiligungsform junger Menschen in zwei geplanten Kinder- und Jugendkonferenzen entwickeln, welche dann über die Stadtverordnetenversammlung festzuschreiben ist. Begleitet und moderiert wird der Prozess über eine Expertin. Angesiedelt ist das Projekt im Fachbereich Bildung und Soziales. Für Rückfragen stehen Herr Dr. Kaiser, Herr Höer und Herr Zuber zur Verfügung. Zum jeweiligen Stand des Prozesses wird in den Ausschusssitzungen berichtet.

 

Herr Dr. Jaehn fragt nach dem Sinn dieser Sache, da die Jugendlichen nichts entscheiden können.

 

Herr Zuber: Die Kinder- und Jugendparlamente sind zwar keine entscheidenden Gremien wie Kreistage und Stadtverordnetenversammlungen, was auch mit den Jugendlichen zu diskutieren ist. Trotzdem sollen ihre Entscheidungen für die Stadt eine hohe Wichtigkeit haben, um endgültig politische Entscheidungen in der Stadtverordnetenversammlung treffen zu können.

 

Herr Dr. Jaehn: Die Lobby der Jugendlichen sollte nicht vergessen werden.

Er bewertet dies als einen guten Anfang.     

 

Die Informationsvorlage wird von den Ausschussmitgliedern zur Kenntnis genommen.