Bürgerinfo - Stadt Forst (Lausitz)

Auszug - Information zum Arbeitsstand der Voruntersuchung des neuen Standortes des Schulneubaus und des Hortneubaus auf einer Teilfläche des Flurstückes 778/5, Flur 33, Gemarkung Forst, sowie über die Möglichkeit der Beantragung von Zuwendungen aus Landes- und Bundesmitteln  

 
 
4. Sitzung des Ausschusses für Planung
TOP: Ö 9
Gremium: Ausschuss für Planung Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Do, 20.08.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:30 - 21:35
Raum: Ratssaal
Ort: Rathaus Lindenstraße 10-12, 03149 Forst (Lausitz)
SVV/0161/2020 Information zum Arbeitsstand der Voruntersuchung des neuen Standortes des Schulneubaus und des Hortneubaus auf einer Teilfläche des Flurstückes 778/5, Flur 33, Gemarkung Forst, sowie über die Möglichkeit der Beantragung von Zuwendungen aus Landes- und Bundesmitteln
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Informationsvorlage
Verfasser:Herr Olheide
Federführend:Fachbereich Stadtentwicklung Bearbeiter/-in: Handreck, Petra

Frau Korittke informierte anhand eines Power-Point-Vortrages über den Stand der Voruntersuchungen der Schule Keune.

 

Herr Gäbler dankte für die Ausführungen und bat um Meinungsäerung.

 

Herr Richter führte aus, dass es grundsätzlich möglich ist, eine Schule an diesem Standort zu errichten. Das bedeutet, dass die Verwaltung aufgefordert werden könnte, die nächsten Schritte einzuleiten. Bei der Gestaltung der Räumlichkeiten bzw. des Objektes sollte jedoch nicht nur auf die schulischen Aspekte Wert gelegt werden. Es ist denkbar, dass die Ortslage Keune mit einbezogen wird und nach Möglichkeit ein Gemeinderaum mit integriert wird. Weiterhin fragte er an, was mit der alten Schule passieren soll. Gibt es eventuell Überlegungen, dieses Gebiet als Eigenheim-Standort auszuweisen.

 

Frau Korittke verwies auf den bestehenden Grundsatzbeschluss zur Keuner Straße 100, in dem die Sanierung der Schule enthalten ist. Es sollte sich darüber verständigt werden, was die Stadtverordneten wollen. Soll die Keuner Straße 100 rückgebaut und mit einem Neubau versehen werden oder soll über einen Bebauungsplan, der dringend erforderlich ist, ein Gebiet zu entwickeln, am Standort Triebeler Straße ein neues Schulgebäude errichtet werden. Dann muss genau definiert werden, was gewollt ist.

 

Herr Heiber wies darauf hin, dass es für ihn schwer nachvollziehbar ist, welche Beschlusslagen es für länger laufende Projekte gibt. Aus diesem Grund sprach er die Bitte aus, für langwierige Projekte eine chronologische Auflistung der bereits gefassten Beschlüsse mit beizufügen. Frau Korittke antwortete dazu, dass dies für Großvorhaben bereits praktiziert wird.

 

r Herrn Auerswald ist wichtig zu wissen, über welchen finanziellen Rahmen wir sprechen. Was kostet Abriss und Neubau am alten Standort und Neubau am neuen Standort?

 

Frau Korittke erklärte, dass es für die Keuner Straße 100 sicherlich möglich wäre, einen finanziellen Kostenrahmen zu benennen, da es eine andere Erschließungssituation ist. Für die Triebeler Straße kann dies jedoch nicht erfolgen, da hier verschiedene Aspekte eine finanzielle Rolle spielen (z. B. Voraussetzung zur Befreiung aus dem Landschaftsschutzgebiet, Flächenversiegelung, verkehrliche Erschließung usw.).

 

Herr Herzberg hat sich immer für den Standort an der Triebeler Straße / Ackerstraße ausgesprochen. Dieser Standort bietet ganz andere Möglichkeiten, vor allem auch bezogen auf die Raumsituation, die in der Keuner Straße ausgeschöpft ist.

 

Herr Gäbler zweifelt daran, ob es sich lohnt, in Keune eine so große Schule zu errichten und bezieht sich hier auf den TOP zum Wohnraumkonzept für die Stadt Forst (Lausitz).

 

Herr Richter bat um Prüfung, ob am derzeitigen Standort Keuner Straße 100 die Möglichkeit besteht, einen Eigenheimstandort zu erschließen. Frau Korittke erklärte, dass dies im rückwärtigen Bereich nicht möglich ist. Es gibt für diesen Bereich eine Abrundungs- und Klarstellungssatzung. Herr Richter sprach von dem Bereich, der derzeit als Schulstandort genutzt wird. Dazu antwortete Herr Olheide, dass eine straßenbegleitende Nutzung als Eigenheimstandort möglich wäre. Frau Geisler ergänzte dazu, dass dies immer unter der Maßgabe betrachtet werden muss, wie viele Bauflächen in der Stadt vorhanden sind. Das Baulückenkataster für die Gesamtstadt befindet sich derzeit in Bearbeitung.

 

Herr Heiber sprach sich auch für einen neuen Schulstandort an der Triebeler Straße aus. Dieser Standort hat für ihn Charme. Für ihn stellt sich auch die Kostenfrage. Es muss möglich sein, von Seiten der Medienträger einen Kostenvoranschlag zu machen. Mit der Errichtung eines Neubaus an der Triebeler Straße könnten auch Kosten gespart werden, indem keine alternative Lösung für den Schulbetrieb erforderlich ist. Außerdem gibt es eine Bushaltestelle und der Schulweg könnte über die Schäferstraße geführt werden.

 

Herr Herzberg führte abschließend aus, dass sich die Stadtverordneten positionieren sollten, was sie wollen.


Die Vorlage wurde zur Kenntnis genommen.