Bürgerinfo - Stadt Forst (Lausitz)

Vorlage - SVV/0020/2003  

 
 
Betreff: Satzung der Stadt Forst (Lausitz) zur Festlegung von Schulbezirken für die Grundschulen in Trägerschaft der Stadt Forst (Lausitz) für das Schuljahr 2004/2005
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:Bohla, Isolde
Federführend:Schul-, Sport-, und Kulturamt, Soziales Bearbeiter/-in: Porczio, Simone
Beratungsfolge:
Haupt- und Petitionsausschuß Vorberatung
03.12.2003 
1. Sitzung des Haupt- und Petitionsausschusses ungeändert beschlossen   
Stadtverordnetenversammlung Entscheidung
12.12.2003 
1. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung ungeändert beschlossen   
Anlagen:
Schulbezirkssatzung 2004/2005
Gegenüberstellung Satzungen 2003/2004 und 2004/2005

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die in der Anlage 1 beigefügte Satzung der Stadt Forst (Lausitz) zur Festlegung von Schulbezirken für die Grundschulen in Trägerschaft der Stadt Forst (Lausitz) für das Schuljahr 2004/2005.

Erläuterungen:

Erläuterungen:

 

Träger der Grundschulen sind die Gemeinden (Brandenburgisches Schulgesetz § 100 (1), zuletzt geändert durch das Dritte Gesetz zur Änderung des Brandenburgischen Schulgesetzes vom 10. Juli 2002, in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. August 2002). Auf der Grundlage o. g. Gesetzes muss für jede Grundschule der Schulbezirk bestimmt werden, “für den die Schule die örtlich zuständige Schule ist.” Diese Regelung erlässt der Schulträger durch Satzung (§ 106 (5) o. g. Gesetzes). Die Möglichkeit zur Bildung von deckungsgleichen Schulbezirken leitet sich aus § 106 (2) des Brandenburgischen Schulgesetzes ab.

 

Damit können die Eltern unter den Schulen eine Schule wählen. An der gewählten Schule melden sie ihr schulpflichtiges Kind an.

 

Das für die Schule zuständige Ministerium legt für die Klassenbildung durch Verwaltungsvorschriften die Richtwerte für die Klassenfrequenz sowie die Bandbreiten für die Klassenfrequenz fest (§ 103 (5) o. g. Gesetzes). Die Verwaltungsvorschrift über die Unterrichtsorganisation vom 9. März 2003 schreibt für Grundschulen den Klassenfrequenzrichtwert von 25 SchülerInnen vor. Dieser Richtwert wird mit der vorgeschlagenen Maximalzügigkeit nahezu exakt erreicht.

 

Hingewiesen sei darauf, dass mit der Formulierung FLEX-Klassen vorzugsweise 12 bis 13 Schülerinnen und Schüler innerhalb einer Jahrgangsstufe, hier also der 1. Klasse, gemeint sind. In der Flexiblen Schuleingangsphase (FLEX), die die Jahrgangsstufen 1 und 2 umfasst, lernen Schülerinnen und Schüler mit günstigen Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen und auch besonderen Begabungen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, deren Schulfähigkeit nicht ausreichend ausgeprägt ist. Damit jahrgangsübergreifende Arbeit in Lerngruppen möglich wird, wie es in der Regel für diese Schuleingangsphase vorgesehen ist, muss der in die Jahrgangsstufe 3 übergehende Schüleranteil durch FLEX-Schülerinnen und -Schüler der Jahrgangsstufe 1 in gleichem Umfang ersetzt werden.

 

 

Anlagen:

Anlagen:

 

Anlage 1: Satzung der Stadt Forst (Lausitz) zur Festlegung von Schulbezirken für die Grundschulen in Trägerschaft der Stadt Forst (Lausitz) für das Schuljahr 2004/2005

 

Anlage 2: Gegenüberstellung der Satzungen der Stadt Forst (Lausitz) zur Festlegung von Schulbezirken für die Grundschulen in Trägerschaft der Stadt Forst (Lausitz) für das Schuljahr 2003/2004 und 2004/2005

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Schulbezirkssatzung 2004/2005 (94 KB)    
Anlage 2 2 Gegenüberstellung Satzungen 2003/2004 und 2004/2005 (128 KB)